| Eintracht Haßleben 92 e.V. | |
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Aktuelles
11.05.2012 18.00 Uhr Altherrenliga Eintracht Haßleben - KSV Schönermark 2 : 1 (0 : 0) Torschütze für Haßleben: Kohlschmidt J.
Grün/Weiß Dobberzin - Eintracht Haßleben 3 : 1
Eintracht Haßleben - Schönower SV 4 : 1
12.05.2012 15.00 Uhr Kreisliga Eintracht Haßleben - KSV Prenzlau 2 : 2 (1 : 2) Torschützen für Haßleben: Prade T., Jakob N.
17.05.2012 10.00 Uhr Kreisliga Eintracht Haßleben - Eintracht Göritz
19.05.2012 10.00 Uhr A-Junioren Eintracht Haßleben - FC Einheit Straßburg
19.05.2012 09.00 Uhr C-Junioren Penkuner SV - Eintracht Haßleben
19.05.2012 15.00 Uhr Kreisliga KSV Gollmitz - Eintracht Haßleben
20.05.2012 10.00 Uhr Altherrenliga Potzlower SV - Eintracht Haßleben
20.05.2012 10.00 Uhr 2.Kreisklasse Eintracht Haßleben - SG Milmersdorf II
Spielbericht vom 12. Mai 2012 ============================================ Kreisliga Fußballkreis West Uckermark Eintracht Haßleben gegen KSV Prenzlau
Eintracht Haßleben rettet einen Punkt gegen KSV Prenzlau
So hatten sich die Spieler der Haßlebener Eintracht - auf Wiedergutmachung nach einer dreifachen Niederlagenserie und nicht berauschenden Leistungen sinnend – den Auftakt gegen den KSV Prenzlau vorgestellt. Von Robert Pfeiffer auf halblinks mustergültig freigespielt, trifft Toni Prade allein vor Torwart Sebastian Schirmer in der 7. Minute mühelos zum 1 : 0 für den Hausherren in die Maschen. Eine Last schien der Eintracht vom Herzen zu fallen. Schon drei Minuten später bietet sich Oliver Jakob die Gelegenheit, den Vorsprung zu erhöhen, aber er kann das Leder trotz aussichtsreicher Position nicht im Kasten unterbringen. Mit der Zeit berappeln sich die Männer aus der Kreishauptstadt und bedrohen gefährlich das Tor der Gastgeber. Begünstigt durch eine nicht immer sattelfeste Abwehr, gelingt ihnen der Ausgleich. In breiter Front spielten die Gästestürmer in der 20. Minute ihre Gegner schwindlig. Während Torhüter Jens Krüger den ersten Schussversuch noch parieren konnte, war er gegen den Nachschuss des freien Marco Wittke machtlos. Dieses 1 : 1 hinterließ bei der Eintracht keine großen Folgen. Schon in der 23. Minute brauste der „Jakob-Express“ der Brüder Oliver und Nico durch die KSV-Verteidigung, doch zielte Letztere genau auf Keeper Schirmer. So wurde nichts aus der sofortigen neuen Führung. Auch der KSV mühte sich in dieser Phase redlich, erzielte drei Ecken in Folge, die aber doch mehr oder weniger vom stürmischen Wind weggeblasen wurden. In der 33. Minute spielten sich Robert Pfeiffer und Martin Hamann in einer weiteren guten Dublette durch die KSV-Abwehr, auch diesmal ohne zählbaren Erfolg. In der 41. Minute hingegen lagen die Schwächen nun wieder in der Haßlebener Hintermannschaft. Ohne entscheidend gestört zu werden, geht der Prenzlauer Marco Wittke durch ihre Reihen und erzielt das 2 : 1 für die Gäste, Torhüter Krüger nicht die Spur einer Chance lassend. Aus zwei richtigen Chancen hatten die Gäste zu diesem Zeitpunkt zwei Tore gemacht, die Gastgeber brauchten sechs Chancen für einen Treffer. Man kann den Eintracht-Spielern nach dem Wechsel nicht das Bemühen absprechen, aber so richtige Torgefahr ergab sich längere Zeit nicht. Zu durchsichtig waren die Angriffsversuche. Wenigstens stand nun die Verteidigung sicherer und ließ nicht mehr so viel zu. Doch die Gastgeber wollten nicht die 4. Niederlage in Folge kassieren. Also erhöhten sie den Druck, trafen in der 73. Minute ( Pfeiffer) nur das Außennetz und erzielten in der 75. Minute durch Nico Jakob im Nachschuss den 2 : 2-Ausgleich, als Torhüter Schirmer einen fulminanten Schuss von Toni Prade prallen lassen musste. Weitere Angriffsversuche waren nicht von Erfolg gekrönt. Im Gegenteil: Die KSV-Mannschaft wurde ihrerseits noch einmal richtig aktiv. In der 83. Minute traf Christian Schröter aus sehr günstiger Position nur den Pfosten der Haßlebener Tores und eine Minute vor Schluss vergab die Christoph Schmidt die letzte große Chance des Spiels. Die Chancenverteilung betrachtend, schienen beide Mannschaften mit dem Unentschieden ganz gut bedient. Bei den Gastgebern war ein leichter Aufwärtstrend nach drei vorgehenden Pleiten sichtbar, der KSV entführte einen Punkt und war auch sicher nicht ganz unzufrieden.
Rainer Fehlberg
Kreisliga Fußballkreis West Uckermark DSV Vietmannsdorf gegen Eintracht Haßleben =================================================================================
Schiri Richter stärkster Mann auf dem Platz ======================================
Dritte Niederlage von Eintracht Haßleben in Folge/ Da scheint ein wenig die Lust und die Luft raus zu sein/ Vietmannsdorf zeigt mehr Leidenschaft und Einsatz und gewinnt letztendlich verdient
In den ersten 10 Spielminuten tasten sich die Spieler der einheimischen DSV Vietmannsdorf vorsichtig ans Tor von Eintracht Haßleben heran. Große Chancen wollten nicht herausspringen, aber der Gast aus Haßleben hat einige Mühe, ins Spiel zu finden. In der 16. Minute eine gute Chance für den Haßlebener Nico Jakob, in der 28. Minute verhindert Martin Hamann auf der Torlinie mit dem Kopf die Führung für den DSV, in der 29. Minute hält der Vietmannsdorfer Keeper Markus Müller einen 18-Meter-Schuß von Sebastian Bierhals in starker Manier.
Nach Pause geht es mehr oder weniger planlos weiter. Bis zur 55. Minute: Da schlägt die Eintracht einen Ball aus der eigenen Hälfte in die Spitze. Von der Mittellinie startet Tony Prade, eigentlich aussichtslos, dem Pass hinterher. Torhüter Müller verhaspelt sich an der Strafraumgrenze, Haßlebens Stürmer jagt ihm das Leder ab und schiebt es zum 0 : 1 ins verlassene Vietmannsdorfer Gehäuse . Wer nun glaubte, Haßleben würde nun den Sack zumachen, sah sich getäuscht. Nach einem groben Abwehrschnitzer kam der Vietmannsdorfer Stürmer Zimdars halblinks freistehend an das Leder und versenkte es zum 1 : 1 im Haßlebener Tor, wobei auch Keeper Jens Krüger nicht schnell genug nach unten kam. Doch es kam noch besser für die Hausherren: In der 75. Minute erzielte Sonnenberg nach einer weiteren Konfusion in der Gästeverteidigung das 2 : 1 für Vietmannsdorf und ließ die Gästeabwehr samt verzweifeltem Rettungsversuch von Martin Hamann auf der Torlinie nicht gut aussehen. Jetzt erst versuchten die Gäste, ein Powerplay vor dem Tor des guten Markus Müller aufzuziehen, aber auch dabei fehlte bis zum Schluss die klare Linie.
Geschickt zogen sich die Vietmannsdorfer in diesem Spiel aus der Affäre, ohne besonders zu glänzen. Sie fügten der Eintracht die 3. Niederlage in Folge zu. Der treue Anhang der Eintracht wirkte beim Schlusspfiff von Schiri Richter, der ohne Linienrichter an Seiten auskommen musste und sich dabei sehr gut schlug, etwas bedient. Wenn auch die Eintracht durch einige Ausfälle geschwächt war, konnten gerade einige Leistungsträger der Haßlebener Eintracht nicht an die Leistungen in den Matches zu Beginn der Rückrunde anknüpfen. Vielleicht ist etwas die Luft raus, weil nach oben nichts mehr geht und nach unten keine Gefahr mehr besteht?
Rainer Fehlberg
* Nordkurier vom 16.04.2012
Eintracht Haßleben 92 e.V. |